Von der Variante mit 4 Modulklassenräumen und Sanitärräumen musste schnell Abstand genommen werden, DENN die Kosten sprengten deutlich den gesetzten Rahmen von 450.000 €. Eine
Kostenschätzung für nur 2 Modulklassen landete immer noch bei 415.000 €, Sodass die Verwaltung auch von dieser Lösung abriet, da der Haushalt schon deutlich überstrapaziert
ist. Nun sollten 4 Klassen der Johann-Heinrich-Voss-Schule auf den Campus am Festplatz umziehen. Schulleitung, Lehrende und Lernende waren nicht begeistert: Fachräume sind nicht
ausgestattet, Lehrerinnen und Lehrer müssten viel fahren, um zur rechten Zeit in der richtigen Klasse zu stehen. Auch das soziale Gefüge unter den Lernenden wäre gestört.
Manchmal sind die einfachen Lösungen die besten. Wenn die Schule nicht zu den Modulklassen kommt, müssen die Module eben zur Schule kommen. Und so entstand unser Antrag:
„Es werden 2 Modulklassenräume schnellstmöglich vom Festplatz an die Johann-Heinrich-Voss-Schule versetzt.“
Höger und Partner waren so freundlich, den Antrag auf die Schnelle durchzurechnen, und sind auf 200.000 € gekommen – inklusive des Umsetzens, offener Wände, Schließen, Fundament, Ab-
und Aufbau usw., alles drin.
Zurzeit stehen die Modulräume leer; von der Carl-Maria-von-Weber-Schule sind alle Klassen wieder zurück am alten Standort. Genau wie auf dem Festplatz werden auf dem Volleyballfeld die
Module nur für 5 Jahre genehmigt, mit einer Verlängerung um noch einmal 3–5 Jahre. Am Festplatz sind die ersten 5 Jahre auch fast um. Das hat aber nichts mit der Haltbarkeit der
Module zu tun, sondern mit der Baugenehmigung und dem Denkmalschutz.
Frau Dietrich, Schulleiterin der Voß-Schule, zeigte sich zufrieden. „Es gibt an der Voß-Schule nur zu kleine Klassenräume, damit kann ich umgehen“, erklärte sie. Auch mit einer
eventuellen Zwischenlösung während des Umbaus kann sie sich arrangieren.
So ging die Abstimmung zu aller Zufriedenheit einstimmig für den Antrag der FREIE-WÄHLER-Fraktion aus.



